Berechnungs-Tool zur Ertragsberechnung
erstellt durch unseren Kunden Markus Frielinghausen und mit dessen freundlicher Freigabe hier zur öffentlichen Nutzung bereitgestellt
Sie möchten gern wissen, mit welchem Solarertrag an Ihrem Standort und mit Ihrer Ausrichtung zu rechnen ist?
Mit dem Universal Solar Studio Pro unseres Kunden können Sie den zu erwartenden Jahres-Ertrag Ihres Balkonkraftwerks oder Solartisches durch Eingabe einiger Daten berechnen lassen. Zusätzlich können Sie berechnen lassen, ob sich ein Speicher in Ihrer Situation finanziell lohnen würde. Das Tool wurde ohne Einfluss von uns durch unseren Kunden herstellerunabhängig - also komplett neutral - erstellt.
Je genauer Sie Ihre Verbrauchsdaten und bauliche Situation beschreiben desto präziser wird Ihr Ergebnis:
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In Punkt 1 wählen Sie zunächst die Art Ihrer Solaranlage, z.B. bei einem Solartisch wählen Sie "Solartisch OSO" (Ost-Süd-Ost) aus. Darunter wählen Sie aus der Pulldown-Liste Ihre naheliegende Standort/Klimazone, also z.B. "Kassel/Mitte". Die genaue Ausrichtung kann später in Punkt 4 noch angepasst werden.
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In Punkt 2 wählen Sie aus der Pulldown-Liste Ihr Solarmodul, oder - falls nicht vorhanden - "individuelle WP-Eingabe". Darunter wählen Sie die Modul-Anzahl aus der Liste, also für einen Solartisch "1 Modul (Single / Tisch) und tragen rechts daneben die Leistung in WP ein. Darunter wählen Sie Ihren Wechselrichter-Typ. Für einen Solartisch wäre das "400W (Single-MPPT)". Rechts daneben können Sie einen eventuell vorhandenen Speicher auswählen oder später einfach mal ausprobieren, ob sich ein solcher auszahlen würde.
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In Punkt 3 wählen Sie den Typ Ihres Haushalts, also Single (Homeoffice) , Berufspendler, Familie, Rentner usw. aus. Darunter tragen Sie Ihren ungefähren Jahresverbrauch an Strom swie Ihren Strompreis je KW/h ein. Das Feld darunter (Grundlast) ist zur Berechnung sehr wichtig. Hier geben Sie den Verbrauch Ihres Hauses/Wohnung an, wenn Niemand zu Hause ist (= Grndlast). Das sind in vielen Fällen durch Telefonanlage, Steckernetzteile, Kühlgeräte, Stand-By-Geräte und besonders im Smart-Home schon zwischen 50 und 100 Watt. Sie können diesen Wert ermitteln, wenn Sie Ihren Stromzähler mit Nachkommastellen ablesen bevor Sie zur Arbeit gehen und wieder ablesen, wenn Sie nach Hause kommen. Dann teilen Sie die Differenz, also den Verbauch während Ihrer Abwesenheit, durch die Stunden, die Sie abwesend waren. Wenn das z.B. 0,8 KW/h Verbrauch bei 10 Stunden abwesenheit waren, ergibt sich ein Verbrauch pro Stunde von 80 Watt, den Sie dann hier eintragen.
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In Punkt 4 können Sie zunächst das Kästchen für 2 Solarmodule anklicken, wenn Sie eine Duo-Anlage aus 2 Modulen haben, die nicht gleich ausgerichtet sind. Wenn Sie nur 1 Modul haben (z.B. Solartisch) oder beide in dieselbe Richtung ausgerictet sind, lassen Sie den haken im Kästchen weg, Darunter stellen Sie mit dem Schieberegler die Neigung der Module ein, wobei 0 Grad = horizontal bedeutet. Bei einem Solartisch wäre das bei nicht schräggestellter Platte so. Hier können Sie auch später ausprobieren, wieviel Mehrertrag die Schrägstellung (bei gleichbleibender Schrägstellung über das ganze Jahr) einbringen würde. Würden Sie die Schrägstellung regelmäßig an den Sonnenstand anpassen, ist der Mehretrag natürlich deutlich höher. Mit dem Schieberegler darunter stellen Sie die Ausrichtung Ihrer Anlage zur Himmelsrichtung ein. Wenn Sie einen Kompass oder eine Kompass-App haben, können Sie die Ausrichtung vor Ort direkt ermitteln und hier eintagen. Mit dem letzten Schieberegler wählen Sie die Montagehöhe über Boden, was bei einem Solartisch als Beispiel meist 0,75 m sind.
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Unter Punkt 5 stellen Sie zunächst die Ausrichtung der Ihrer Solaranlage nächsten Gebäudewand ein, z.B. 180 Grad Süd (= genaue Südausrichtung) oder Süd-West etc.ein. In den darunter liegenden Zeilen geht es um die teilweise Verschattung durch Gebäudewände. Rechts an den Zeilen können Sie die entsprechende Wand auch deaktivieren, falls nicht vorhanden. Es gibt hier 5 verschiedene Wand-Typen bzw. Decke/Dachüberstand. Mit den Schiebereglern stellen Sie die Distanz zum Solarmodul und die Höhe der Wand ein, bis es den gegebenheiten bei Ihnen vor Ort entspricht. So erhalten Sie später ein sehr realistisches Berechnungsergebnis.
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. Unter Punkt 6 geben Sie für die Berechnung der Amortisations-Zeit Ihrer Anlage noch folgende Daten ein: Kaufpreis der PV-Anlage und evtl. des Speichers, eine evtl. vorhandene Einspeisevergütung (nicht bei Solartisch oder Balkonkraftwerk). Danach können Sie eine zu erwartende Strompreis-Steigerung in % pro Jahr eingeben und zum Schluss einen Prozentsatz für die nachlassende Leistung von PV-Modulen pro Jahr - wobei die voreingestellten 0,5 % schon recht realistisch sind.
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Im letzten Punkt 7 wählen Sie mit den Schiebereglern noch den aktuellen Tag und die Uhrzeit aus.
Dann starten Sie die Berechnung mit einem Klick auf "Jahres- und Amortisationsbilanz berechnen" die Berechnung und erhalten kurz darauf die gewünschten Daten.
Zusätzlich können Sie noch durch einen Klick auf "Optimalen Neigungswinkel finden" den für Ihre bauliche Situation optimalen Winkel der Schrägstellung ermitteln lassen. Das Ergebnis gilt für einen das ganze Jahr über gleichbleibenden Winkel - also für feste Anlagen wie Balkonkraftwerke. Für einen Solartisch kann das nur ein Anhaltspunkt sein, da hier die Neigung für noch besseren Ertrag dem Sonnenstand angepasst werden kann. Optimal ist ungefähr im rechten Winkel auf das Solarmodul scheinende Sonne.

